Handelskontor Astrid Höckbert
Handelskontor Astrid Höckbert

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E-ZIGARETTEN   LIQUID  ZUBEHÖR

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Webseite zuletzt überarbeitet am 09.10.2017

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Tipps rund um das Thema Dampfen

Sie sollten Ihr Dampfgerät sicher handhaben können.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit, die nachfolgenden Hinweise sorgfältig zu lesen. 

 

Lästig aber wichtig - Warnhinweise

 

Dampfgeräte beim Transport immer ausschalten (Feuertaster sperren, in der Regel durch 3 x oder 5 x schnelles klicken), sonst kann es sein, dass sie unkontrolliert in der Hosentasche oder Handtasche feuern! Die Folge könnte sein, dass der Akku schnell leer ist oder aber dass der Coil durchbrennt und ersetzt werden muss.

 

Akkuträger mit überstehendem Boden-Taster vor dem Hinstellen mit Lockring sichern, Akku lose drehen oder entnehmen, sonst feuern sie möglicherweise unkontrolliert weiter.

 

Vor allen Wartungstätigkeiten am Dampfgerät (Akkus wechseln,  Pole justieren, Coils einbauen etc.) bitte immer erst den Feuertaster sperren. 

 

Wie für alle elektrischen Geräte gilt auch für Akkuträger: Keine eigenmächtigen Veränderungen vornehmen, dies kann zu Schäden, Kurzschlüssen oder im schlimmsten Fall auch zu Explosionen führen! Also bitte keinesfalls am Akkuträger herumbasteln oder gar selbstgebaute Eigenkreationen verwenden. Es käme ja auch keiner auf die Idee, seine elektrische Zahnbürste zu tunen!

 

Keine für den Akkuträger ungeeigneten Verdampfer bzw. Verdampferköpfe verwenden. Erst das optimale Zusammenspiel von Leistung (Watt) und Widerstand (Ohm) zwischen Verdampfer und Akkuträger ermöglicht eine optimale Funktionalität und eine sichere Verwendung.

 

Temperaturgeregelte Geräte (TC) arbeiten stark im Subohm-Bereich, stellen aber eine eigne Klasse dar, die nicht unbedingt mit rein subohm-tauglichen Komponenten kompatibel ist. Bitte bei temperaturgeregelten (= TC) Verdampferköpfen bzw. Coils oder Verdampfern darauf achten, dass die restlichen Komponenten und der Akkuträger ebenfalls für temperaturgeregelten Einsatz geeignet sind. 

 

Im Subohmbereich (< 1 Ohm) fließen sehr hohe Ströme, dies kann zu Überhitzung und Ausgasung der Akkuzellen führen. Bitte nur unbeschädigte, geeignete Akkuzellen (Hochleistungszellen) verwenden, s.u.

 

Bitte unbedingt darauf achten, dass alle Komponenten des Dampfgerätes subohmgeeignet sind: Verdampferköpfe bzw. Spulen (Coils), Verdampfer und Akkuträger.

Ungeeignete, nicht zusammen passende Komponenten können zu Beschädigung der Elektronik, Kurzschlüssen oder im schlimmsten Fall auch zu Explosionen führen!

 

Bitte bewahren Sie alle Komponenten Ihres Dampfgerätes sowie insbesondere auch Liquid und ggf. kleinteiliges Zubehör außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf.

Siffen

 

Verdampfer mit unten liegender Luftmengenregulierung, (AFC) die einige Zeit nicht benutzt werden aber noch Liquid enthalten, auf dem Kopf stehend lagern, sonst beginnt mit großer Wahrscheinlichkeit nach einiger Zeit das Restliquid auszulaufen.

 

Das Siffen von Verdampfern wird durch hohe Temperaturen begünstigt, Verdampfer nicht in der Sonne liegen lassen oder hohen Temperaturen aussetzen.

 

Wechselnde Luftdruckverhältnisse begünstigen das Siffen von Verdampfern, dies ist z.B. auf Flugreisen ein Thema und kann auch beim Bergwandern auftreten. Verdampfer also in diesen Fällen besser leer transportieren.

 

Bei Verdampfern mit Top-Cap-Befüllsystem den Verdampfer mit geschlossener Luftmengenregulierung (AFC) zügig befüllen, weil sonst das eben eingefüllte Liquid gerade wieder ausläuft. Grund: der Unterdruck in der Verdampferkammer baut sich ab, sie füllt sich mit Liquid welches dann über die Luftlöcher ausläuft.

Ladevorgang und Akkus

 

Das Laden der Akkus über USB dauert mitunter sehr lange, besonders wenn die zur Verfügung stehende Ladeleistung (wie am Computer oder im Auto) nur gering ist. Das macht sich besonders stark bei Akkuträgern mit (wechselbaren) Hochleistungsakkuzellen bemerkbar, diese deshalb besser und wesentlich schneller in einem geeigneten, leistungsstarken externen Ladegerät laden. 

 

Der miniUSB-Anschluss bei Akkuträgern ist nicht bei allen Geräten auch gleichzeitig eine Passthrough-Funktion, die das Dampfen während des Ladevorgangs ermöglicht. Bitte im Zweifelsfall in der Beschreibung nachsehen, sonst besteht unter Umständen die Gefahr der Überhitzung und/oder Beschädigung der Elektronik. 

 

Das gilt ganz allgemein, also auch für Dampfgeräte: Der Ladevorgang von Akkus, insbesondere von Hochleistungsakkuzellen, sollte nicht unbeaufsichtigt stattfinden. Wenn kein Gerät angeschlossen ist sollten Lade-Stecker und Ladekabel nicht an der Steckdose verbleiben, um Überhitzung zu vermeiden. 

 

Es sollten nur Hochleistungsakkuzellen mit einer Dauerbelastbarkeit von min 20A eingesetzt werden, im Subohmbereich von min 30A. Keinesfalls (!) Experimente mit irgendwelchen Batterien oder Akkus machen, die gerade mal im Haushalt zur Hand waren und zu passen scheinen!

 

Manche Akkuträger schalten sich beim Akkuwechsel oder beim Ladevorgang ab. Falls das Gerät nach dem Laden oder Akkuwechsel nicht sofort anspringt ist das vermutlich der Fall,  es muss also erst wieder eingeschaltet werden, in der Regel durch 3 x oder 5 x schnelles Klicken auf den Feuertaster.

 

Wenn ein Dampfgerät die Verwendung mehrerer Akkus gleichzeitig vorsieht, sollten diese Akkus vom gleichen Typ und gleichen Alter sein und den gleichen Ladestand aufweisen.

 

Weitere Infos zum Thema Akkuträger finden Sie hier.

Verdampfer allgemein

 

Alle Verschraubungen prinzipiell nur handfest anziehen. Die Verschraubungen eventuell vorher, z.B. mit ein wenig Liquid, "fetten". 

Um fest sitzende Verschraubungen zu lösen hat es sich bewährt, rutschfeste Gummihandschuhe anzuziehen und in hartnäckigen Fällen die zu trennenden Teile - freilich ohne stromführende Geräteteile - vorher kurzzeitig in die Tiefkühltruhe zu legen. 

Bitte nicht mit Zangen oder ähnlichem an den Verdampfern arbeiten, das hinterlässt hässliche Spuren oder kann den Verdampfer sogar so stark beschädigen, dass er unbrauchbar wird. 

 

Für E-Liquids, die Minze, Menthol, Spearmint, Lakritz, Eukalyptus oder ähnliche ätherische Öle enthalten, bitte Verdampfer mit Glastank oder Edelstahltank verwenden, Kunststofftanks könnten eventuell Schaden nehmen.

 

Nach dem Austausch von Fertigverdampfercoils sollten Verdampfer mit Liquid befüllt und dann vor der Benutzung einige Minuten stehen gelassen werden, Topcoil-Verdampfer sollte man hinlegen oder auf den Kopf stellen. Dies ist nötig, damit sich das Trägermaterial vollsaugen kann, denn wenn Coils mit trockenem Trägermaterial betrieben werden, kokeln sie. 

Um den Vorgang des Befeuchtens zu beschleunigen kann man auch die Watte mit einigen Tropfen Liquid tränken, bevor der Verdampfer wieder zusammengebaut wird. Dies ist vor allem beim Einbau von selbstgewickelten Coils ratsam, bei allen Coils die als Trägermaterial organische Watte nutzen, also auch bei OCC Fertigcoils, ist das sogar dringend notwendig, da organische Watte erst saugfähig wird, wenn sie nass ist. 

 

Manche Topcoil-Verdampfer (mit obenliegender Spule) müssen alle 3 - 5 Züge mal auf den Kopf gedreht werden, damit der Liquidfluß gewährleistet ist, sonst kokeln sie nur. 

 

Beim temperaturgeregelten Dampfen den Verdampfer und den Akkuträger miteinander nur einmessen, wenn beide Raumtemperatur haben. Sonst stimmen die Messergebnisse nicht, denn der Widerstand ändert sich mit steigender Temperatur und das hat zur Folge, dass die Temperaturregelung nicht richtig funktioniert. 

 

Für Open-Draw-Genießer (Lungen-Zieher) sind am besten Drip-Tips mit besonders großen Öffnungen geeignet.

Subohm

 

Insbesondere beim Subohm-Dampfen entstehen (aufgrund der geringen Widerstände) planmäßig hohe Temperaturen. Dies kann dazu führen, dass der Kamin und das Gehäuse des Verdampfers heiß werden und die Hitze bis hoch zum Drip-Tip leiten. 

Auch der Dampf selbst wird mitunter heiß. Dieser möglicherweise als unangenehm empfundene Effekt lässt sich abschwächen durch die Verwendung von langen Drip-Tips, Drips-Tips aus nicht stark wärmeleitenden Materialien (Kunststoff, Glas) oder hinterlüfteten Drip-Tips. Lesen Sie hier mehr zum Thema Subohm. 

Selbstwickeln

 

Die Vorteile von Selbstwickelverdampfern sind nicht von der Hand zu weisen: exzellent gute Geschmacksentfaltung, beste Dampfleistung, große Flexibilität bei Widerstand und Heizdraht und geringe Materialfolgekosten. Alle, die sich mit dem Gedanken tragen, Selbstwickelverdampfer nutzen zu wollen, sollten wissen, dass sie:

  • mit einem höheren Anschaffungspreis als bei Fertigcoilverdampfern rechnen müssen, 
  • mit winzig kleinen Bauteilen hantieren müssen um Coils selbst zu wickeln und einzubauen,
  • über Kenntnisse der Zusammenhänge zwischen Spannung, Stromstärke und Widerstand verfügen sollten,
  • geeignetes Heizdraht- und Trägermaterial sowie geeignetes Werkzeug benötigen.

Die gelungene Wicklung steht und fällt auch mit Art, Menge und Anordnung des verwendeten Trägermaterials: der Watte. 

Aufgrund der unterschiedlichen Konstruktionen der einzelnen Selbstwickelverdampfer funktionert nicht jede Art Watte in allen Geräten gleichmäßig gut, denn unterschiedliche Wattesorten weisen unterschiedliche Saug- und Speicherkapazitäten auf.  Eine gut saugende Watte muss nicht unbedingt hervorragende Speicherkapazitäten haben.

 

Wenn zuwenig, zuviel, falsch angeordnete oder ungeeignete Watte verwendet wurde, kokelt oder sifft der Verdampfer. Manche Verdampfer lassen sich problemlos mit unbehandelter Kosmetikwatte betreiben, andere streiken dann total. Aber nicht verzweifeln, sondern ausprobieren oder nachfragen. 

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