Handelskontor Astrid Höckbert
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Webseite zuletzt überarbeitet am 04.12.2017

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Mischen Possible

Das Selbstmischen von Liquid aus Base und Aroma ist kein Hexenwerk. Hier erfahren Sie, was man braucht, wie es geht und was dabei zu beachten ist.

 

 

Was man zum Selbstmischen braucht

 

  • Base in der gewünschten Nikotinstärke
  • Aroma in der gewünschten Geschmacksrichtung
  • leere Kunststoffflaschen
  • eine Spritze mit Milliliter-Einteilung
  • evtl. einen Messbecher (z.B. falls nicht genau bekannt ist, wie viel Milliliter in die Kunststoffflasche passt)
  • evtl. Etiketten zur Beschriftung des Liquids
  • einige Tage Vorlauf, denn das Liquid braucht etwas Zeit zum Reifen

Was man ganz allgemein beachten sollte

 

Alles, was man zum Mischen braucht, bitte von Kindern und Haustieren fernhalten! Wer Kinder oder Haustiere hat, sollte sich zu allererst ein sicheres Plätzchen für das geplante kleine Chemielabor überlegen.

 

Alles was zum Mischen benötigt wird, sollte sauber sein und deshalb direkt nach Benutzung wieder gereinigt werden. Ein hygienischer Umgang schützt vor unliebsamen Überraschungen.

 

Damit das Liquid sein volles Aroma entfaltet, benötigt es einige Tage Reifezeit - die tatsächliche Reifezeit ist von Hersteller zu Hersteller stark unterschiedlich. Wenigstens 2 - 3 Tage sollte man da auf jeden Fall einplanen. Es gibt auch Aromen die erst nach 14 Tage und mehr ihren vollen Geschmack entfalten.
Direkt nach dem Mischen schmeckt es jedenfalls noch nicht so gut. Es ist also sinnvoll, rechtzeitig neues Liquid anzusetzen, bevor die Vorräte dem Ende zu gehen, sonst gibt es womöglich einen Engpass.

 

Das Mischen von Basen unterschiedlicher Nikotinstärken sit möglich (siehe unten). Das Mischen von Basen verschiedener Hersteller ist zwar theoretisch auch möglich, aber davon raten wir ab, da Basen geschmacklich unterschiedlich sind und es zu unerwarteten Ergebnissen kommen könnte.

Wieviel Aroma wird benötigt?

 

Dazu gibt es keine allgemeingültige Aussage, die Hersteller geben aber in der Regel Dosierungsempfehlungen. Diese variieren stark: von manchen Aromen reichen 5% von anderen braucht man 15%.

Meist werden Dosierungsspannen angegeben, so beispielsweise  5 – 8%.

Wir haben für eine 50/50 Base gute Erfahrungen damit gemacht, erst einmal an der Untergrenze zu bleiben und – falls sich das entstandene Liquid tatsächlich als nicht geschmacksintensiv genug erweist – noch etwas Aroma hinzuzufügen.

Geschmacklich zu stark geratene Mischungen lassen sich herunterreduzieren, indem man sie mit Base streckt. Da wird es aber mit der Dosierung oder auch der Flaschengröße etwas komplizierter und meist wird das experimentell und mit Fingerspitzengefühl gelöst.

Die meisten Aromen sind nikotinfrei, das Nikotin wird über die Base hinzugefügt, wo es in der gewünschten Stärke bereits enthalten ist.

 

Achtung! Es gibt auch nikotinhaltige Aromen. Dann bitte nikotinfreie Base verwenden, andernfalls besteht die Gefahr der Überdosierung.

Welche Base ist gut?

 

Es gibt verschiedene Grundmischungen aus VG, PG, Wasser und Nikotin in veränderlichen Anteilen.

VG ist zuständig für die Dampfmenge, PG für den Geschmack.

Klassisch ist die PG/VG 50/50 Mischung, das heißt, PG und VG sind je zu 50% enthalten. Diese Basen enthalten kein Wasser, nur ggf. noch Nikotin, welches anteilsmäßig aber nicht aufgeführt wird.

Es gibt auch VG-lastige Basen, bei denen überwiegt der Glyerinanteil. Manche sind völlig PG-frei, sie enthalten entweder 100% VG oder VG und Wasser in veränderlichen Anteilen sowie ggf. noch Nikotin.

Mehr VG bedeutet mehr Dampf, mehr PG bedeutet mehr Geschmack - die Vielfalt der verfügbaren Mischungsverhältnisse ist groß und es kann ganz nach den eigenen Vorlieben das Richtige gefunden werden. Für den Anfang ist man mit einer 50/50 Base recht gut beraten.

 

Die Basen einzelner Hersteller unterscheiden sich in Grundgeschmack und Konsistenz, manche sind flüssiger, manche sind eher viskos. Basen halten sich geschmacklich im Hintergrund - Geschmacksgeber ist das Aroma - aber sie beeinflussen das Geschmacksergebnis des Liquids trotzdem.

Was man da mag und mit welcher Konsistenz die eigenen Verdampfer am besten klarkommen gilt es auszuprobieren oder im Einzelfall zu erfragen.

Beispiel

 

100ml Liquid mit 7% Aroma

Nikotinstärke 3,0 mg/ml

 

  • 7ml Aroma abmessen (z.B. durch Aufziehen auf eine Spritze),
  • in ein leeres, sauberes 100ml Fläschchen umfüllen,
  • mit Base der gewünschten PG/VG-Mischung und Nikotinstärke 3mg/ml (oder vorgemischt, siehe unten) bis 100ml auffüllen,
  • verschließen,
  • beschriften (bei mehreren Sorten besteht sonst schnell die Gefahr, den Überblick zu verlieren),
  • schütteln,
  • einige Tage reifen lassen, immer wieder mal schütteln, dabei entfaltet sich das Aroma,
  • entweder dann in kleinere Fläschchen umfüllen oder direkt aus der 100ml Flasche verwenden - das hängt von der Einfülltülle und der Befüllart der eigenen Verdampfer ab.

Nikotinmenge der Base reduzieren

 

Wenn die bevorzugte Base gerade nicht oder einfach gar nicht in der gewünschten Nikotinstärke verfügbar ist, kann man diese aus verfügbaren Stärken vormischen. 

 

Beispiel: 50ml Base mit 0 mg/ml + 50 ml Base mit 3 mg/ml = 100 ml Base mit 1,5 mg/ml

Nikotinstärke der Base:

0

mg/ml

3

mg/ml

6

mg/ml

12 mg/ml
gemischt auf:
1,0 mg/ml 2 Teile 1 Teil - -
1,5 mg/ml 1 Teil 1 Teil - -
1,5 mg/ml 3 Teile - 1 Teil -
2,0 mg/ml 2 Teile - 1 Teil -
3,0 mg/ml 1 Teil - 1 Teil -
3,0 mg/ml 3 Teile - - 1 Teile
4,5 mg/ml - 1 Teil 1 Teil -
6,0 mg/ml 1 Teil - -  1 Teil

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