Handelskontor Astrid Höckbert
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Webseite zuletzt überarbeitet am 04.12.2017

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Die Vielfalt der Akkuträger

Geregelt, ungeregelt, mechanisch, elektronisch, große Wattzahl, kleine Wattzahl, variable Einstellungen
mit Display oder ohne, temperaturgeregelt - was nimmt man denn da am besten?!

 

 

Wir wollen zunächst die einzelnen Grundtypen etwas genauer beleuchten und verwenden hierfür die Bezeichnungen, mit denen die Akkuträger auch in unserem Shop www.topcoil.de versehen sind.

  • Stabakku mit Festakku
  • Stabakku mit Wechselakku
  • Boxakku mit Festakku
  • Boxakku mit Wechselakku

Stab- oder Boxakku?

 

Die Bezeichnung Stab oder Box, auch Modbox oder Boxmod genannt, bezieht sich auf die äußere Form des Akkuträgers. Hier ist es hauptsächlich Geschmackssache, was bevorzugt wird, das Auge dampft ja sozusagen mit.

 

Ein paar Argumente kann man doch anführen, aber auch diese haben fast alle mit der Geräteoptik zu tun. Boxakkuträger erlauben die wechselweise Nutzung von Verdampfern unterschiedlicher Durchmesser, während es bei Stabakkuträgern einfach am besten aussieht, wenn Akkuträger und Verdampfer genau den gleichen Durchmesser haben. Es gibt zwar Lösungen mit Adapterringen, aber diese gewinnen meist auch keinen Designpreis...  

 

Für Stabakkuträger gibt es ungeheuer edle Kombinationen, Boxakkuträger sehen dagegen mitunter ein bisschen klobig und unförmig und in jedem Fall noch technischer und noch weniger zigarettenförmig aus, liegen aber dafür sehr gut in der Hand und bleiben sicher stehen, wenn man sie hinstellt - was man von den öfter eher kopflastigen Stabakkuträger-Kombinationen nicht immer behaupten kann. Vielleicht braucht man letztendlich einfach beide Varianten - man trägt ja auch nicht die gleichen Schuhe im Theater und beim Waldspaziergang... 

 

Wechsel- oder Festakku?

 

Die Bezeichnung Wechsel- oder Festakku bezieht sich darauf, ob ein Akku im Gehäuse fest verbaut ist oder separat eingelegt werden muss und gewechselt werden kann. Hier sind einige Vor- und Nachteile der beiden Systeme aufgezeigt.

 

Vorteile von Festakkus

  • Es sind keine zusätzlichen Akkus erforderlich.
  • Es ist kein zusätzliches Ladegerät erforderlich.
  • Der Akku wird mittels USB geladen, aufladen ist also z.B. auch im Auto oder am PC möglich.

 

Nachteile von Festakkus

  • Wenn der Akku leer ist, muss er erst wieder geladen werden, bevor weitergedampft werden kann - so lange ist das Gerät außer Betrieb (es sei denn, es verfügt über eine Passthrough-Funktion, die das Dampfen während des Ladevorgangs erlaubt). 
  • Wenn der Akku irgendwann seine Lebensdauer an Ladezyklen erreicht hat, ist das ganze Gerät unbrauchbar geworden, ein Austausch der fest verbauten Akkus ist nicht möglich

 

Vorteile von Wechselakkus

  • Die Akkus können gewechselt werden. Wenn der Akku leer ist, kann er direkt - auch unterwegs - durch einen geladenen ersetzt werden, es kann also fast direkt weiter gedampft werden. 
  • Über die Auswahl der Hochleistungszellen kann man die Leistungsdauer des Dampfgerätes beeinflussen.
  • Alle sehr leistungsstarken Akkuträger sind mit Wechselakkus ausgestattet.
  • Das Ende der Lebensdauer des Akkus bedeutet nicht das Ende des Akkuträgers selbst, deshalb sind alle hochwertigen Akkuträger mit Wechselakkus ausgestattet.
  • Die Akkus können i.d.R. für unterschiedliche Akkuträger verwendet werden, da viele handelsübliche Akkuträger mit dem gleichen Akkutyp bestückt werden.
  • Deutlich größere Leistung und längere Akkulaufzeit.

 

Nachteile von Wechselakkus

  • Die Akkus müssen gewechselt werden. Dafür ist das Gerätegehäuse zu öffnen, was bei einigen Geräten einfach, bei anderen etwas aufwändiger geht und nicht immer ganz werkzeugfrei ist.
  • Wenn die Akkus eingelegt werden, muss unbedingt auf folgendes geachtet werden: die richtige Richtung der Pole beim Einlegen des Akkus und das Verwenden von Akkus gleichen Alters und gleichen Ladestands, sofern mehrere Akkus im Gerät benötigt werden. Aufgrund von herstellerbedingten und konstruktionsbedingten Maßabweichungen der Akkus müssen möglichwerweise - je nach Akkuträger und Akku - die Pole nachjustiert werden, damit der Stromfluss erfolgt. 
  • Außer E-Zigarette und Liquid benötigt man auch noch Akkus und ein geeignetes Ladegerät für diese, beides muss immer zusätzlich erworben (und ggf. mitgeführt) werden. 
  • Um die Vorteile von Wechselakkus zu nutzen, muss man dafür sorgen, dass man unterwegs genügend geladene Akkus dabei hat. (Das Laden der Akkus mittels USB - ohne die Akkus ausbauen zu müssen - ist zwar bei einigen Geräten möglich, dauert aber mitunter quälend lange.)

 

Als Fazit könnte man sagen, dass Umsteiger mit einem Akku mit Festakku zunächst gut beraten sind, ob Stab- oder Boxakku bleibt dabei persönliche Geschmackssache. Der Umstieg auf Geräte mit Wechselakku erfolgt - wenn überhaupt - bei den meisten Nutzern erst im nächsten Schritt. 

geregelt, ungeregelt, mechanisch, elektronisch?!

 

Mechanische Akkuträger besitzen keinerlei Elektronik, sie sind immer ungeregelt. Ungeregelte Akkuträger arbeiten nach dem "Taschenlampenprinzip", sie setzen schnell und direkt immer die volle, aktuell durch die Akkus abgegebene Leitung zum Erhitzen des Heizdrahtes frei. Sie bieten keinerlei Einstellmöglichkeiten und sie verfügen i.d.R. über keine Schutzeinrichtungen. 


Elektronische Akkuträger sind geregelt, es lassen sich je nach Modell Watt, Volt, Joule oder Temperatur oder alles auf den gewünschten Wert regeln. Sie verfügen über Schutzeinrichtungen, die abgegebene Akkuleistung ist entweder manuell einstellbar oder fest voreingestellt und nicht beeinflussbar.

 

Die Tendenz geht zu elektronisch geregelten Akkuträgern mit Display. Vorteil ist, dass verdampferspezifische und benutzeroptimierte Einstellungen getroffen und überwacht werden können. Nachteil ist, dass die Einstellungen auch getroffen werden müssen - nicht jeder möchte sich damit auseinandersetzten und die Einstellungen könnten versehentlich verstellt werden oder beim Akkuwechsel verloren gehen. Nicht alle Modelle bieten Speicher- und Sicherungsmodi an, die dies verhindern.  

 

Geregelte Akkuträger sind mit einer oder mehreren der folgenden Einstellmöglichkeiten zur Regelung der Leistung / des Stroms ausgestattet: 

 

VV variabel Volt      
Die Spannung, gemessen in Volt, kann auf den gewünschten Wert eingestellt werden.

 

VW variabel Watt     
Die gewünschte Leistung, gemessen in Watt, kann auf den gewünschten Wert eingestellt werden.

 

TC temperature controlled (= variable Temperatur)  
Die Temperatur des Heizdrahts kann gradgenau auf den gewünschten Wert eingestellt werden.

 

VJ  variabel Joule      
Die effektiv freigegebene Energie, gemessen in Joule, kann auf den gewünschten Wert eingestellt werden, dies ist präziser als eine Watteinstellung.

 

Bypass-Mode  
Der Bypass-Mode macht sozusagen aus einem geregelten Akkuträger einen ungeregelten (!), die Elektronik wird umgangen (= Bypass), die Schutzeinrichtungen bleiben dabei erhalten.

Unser Fazit

 

Die Akkuträger von Startersets sind in den meisten Fällen elektronisch geregelte Akkuträger, je nach Modell mit oder ohne Einstellmöglichkeiten und mit oder ohne Display und immer mit Schutzeinrichtungen ausgestattet.

 

Sie sind optimiert für Umsteiger, die sich erst nach und nach mit der Technik der Dampfgeräte vertraut machen. 

 

Je nach Gusto bleibt die Wahl, ob einstellbare Akkuträger oder Akkuträger mit nicht veränderbaren Werten (dann meist - aber nicht immer - auch ohne Display) bevorzugt werden. Für den ersten Einstieg ins Dampfen raten wir von mechanischen, ungeregelten Akkuträgern ganz klar ab.

Wieviel Watt braucht der Dampfer?

 

Temperaturgeregeltes Dampfen (immer stark im Subohm-Bereich) sowie auch gewöhnliches subohmiges Dampfen verlangt den Akkus eine Menge Leistung ab, damit überhaupt eine brauchbare Dampfleitung zustande kommt. Eine Akkuleistung von 40W und mehr sind hier sinnvoll, wer Unmengen von Dampf erzeugen möchte, braucht sogar eher noch mehr. 
Verdampferköpfe, die im Bereich > 1 Ohm arbeiten, verlangen nicht nach soviel Leistung. 
Es hängt also stark vom verwendeten Verdampfer und den eigenen Vorlieben ab, wieviel Watt Sinn machen.  

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